zur Startseite

Villa am See
Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts

Musik/Theater 15.06.2018 19:30 Uhr

Theater

"Es war die Lerche"
Komödie von Ephraim Kishon

Eine alte Liebe ist wie ein neues Leben, rostfrei, spülmaschinenfest und mit allen Schikanen, aber manchmal das Schönste was einem passieren kann.


Sommertheater auf der Open Air Bühne der Villa am See

Das Theater der Altmark Stendal gastiert mit einer Aufführung von Ephraim Kishons satirischen Lustspiel        "Es war die Lerche" in Premnitz.
Den Stoff der Handlung kennt jeder, "Romeo und Julia": das Liebespaar aller Zeiten. "Willst du schon gehen? Der Tag ist ja noch fern", wer kennt nicht diese liebenden Worte. Einen praktischen Nachteil hatte diese berühmte Liebe, nur durch den dramatischen Tod der beiden wurden sie das Liebespaar der Weltliteratur. Kishon will sich damit nicht abfinden und er stellt die Gretchen Frage: "was wäre geschehen, wenn Julia rechtzeitig erwacht wäre und die beiden 29 Jahre später noch in ihrem geliebten Verona lebten?"
Genau diese Geschichte erzählt Kishon in seiner Satire           "Es war die Lerche".
Selbst das bekannteste Liebespaar der Weltgeschichte bleibt nicht von den täglichen Streitigkeiten des Ehealltages verschont.
Der Ballettlehrer Romeo und die Hausfrau Julia sind zudem mit einer 14jährigen pubertierenden Tochter geschlagen. Diese hat nur Verachtung für ihre Eltern übrig."Aber was das Leben wirklich lebenswert macht, davon habt ihr doch keine Ahnung. Was wisst den ihr zwei von Liebe!"
Das große Stück von William Shakespeare gerät aus den Fugen und William Shakespeare sieht sich genötigt, persönlich in die Handlung einzugreifen.
Sie können sich denken was passiert?
Eine wunderbare Satire über das schönste im Leben, die Liebe, mit Geist, Humor und viel Spielfreude vom Theater der Altmark auf die Bühne gebracht.
Kishons Satiren sind nie niveaulos, immer gut beobachtet, nie langweilig und haben diesen Schuss jüdischen Humors.
"Wie war das damals. Schwören wir unsere Jugend wieder herauf! Bringen wir Sie wieder zum Leben."
An einem lauschigen Sommerabend im Garten der Villa am See ein genüssliches heiteres Theaterspiel. Solche Humoresken wie Kishon schrieb kein anderer.
Getreu seinem Lebensmotto: "Solange ich lachen kann, bin ich noch ein Mensch" inszenierte Angelika Hofstetter das Stück.

Die Schauspieler, Frank Siebers, Christa Pillmann, Thomas Weber, Robert Frank, Patricia Franke, Mara Rothfuss fühlen sich pudelwohl in ihren Rollen.

Denn nach Kishon: "Das Leben ist ein bezaubernder Urlaub, mit allen Sorgen und allen Leiden, es ist wunderbar zu Leben und nach dem Lachen sieht der Schrecken schon anders aus."

Ein Stück, das in die Zeit passt und Ihnen sicherlich viel Freude bereiten wird.

In Zusammenarbeit mit dem Theater der Altmark Stendal

Sollte es wiedererwartend regnen an diesem Abend oder Stürme und Unwetter drohen, fällt die Veranstaltung aus und Ihnen entstehen keine Kosten.